Was sind eigentlich (Web) Communities?

Wer eine erfolgreiche Web Community bilden will, muss erst einmal verstehen, welcher Grundgedanke dahinter steckt. Nur dann lässt sich der Internetnutzer richtig abholen und kann auch zum regelmässigen Besuch der Community animiert werden. Nachfolgend deshalb erst einmal ein paar Grundlagen:

„Der ursprüngliche Begriff einer sozialen Community wird einer sozial vernetzten Gruppe von Personen zugeschrieben, die in gegenseitiger Verantwortung durch einen gemeinsamen geographischen Ort des sozialen Austauschs verbunden sind.“ So die Kurzdefinition des Community-Begriffs vor dem Zeitalter des Internets. Durch techniche Entwicklungen rückt der geographische Ort in den Hintergrund, der Transaktionsgedanke, also der Austausch von Ressourcen hingegen in den Vordergrund.

Dies führt dazu, dass heute eine Community als „Soziales Netzwerk von miteinander in kontierlichen Interaktion stehenden, sich beeinflussenden Individuen, die ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln“ definiet wird. Dabei fokussiert die soziale Interaktion auf ein gemeinsames Ziel oder gemeinsame Interessen. Findet diese soziale Interaktion nun im Internet statt, kann man von Web Community sprechen (Synonym auch E-Community, Virtual-Community, Online-Community).

Sobald sich also eine Gruppe von Menschen im Web zu einem bestimmten Thema findet, kann man von Web Communities sprechen. Solche Communities müssen also keinesfalls auf Facebook, auf Unternehmenswebsites oder Xing, LinkedIn etc. entstehen, sondern sie können sich überall entwickeln. Die wohl älteste Form der Communities sind User-Foren, wo sich, schon lange bevor Web 2.0 ein Begriff war, Menschen zu einem Thema fanden und sich dazu austauschten. Sie sind wohl auch heute noch die gängigste und einfachste Form der Community. Andererseits kann sich auch um einen Blog eine Community entwickeln – die Übergänge sind fliessend.

Fancy Brand-Communities (wie z.B. mystarbucksidea oder migipedia ) haben zwar viele Vorteile – darauf werde ich in einem kommenden Beitrag eingehen – sind jedoch keineswegs Voraussetzung für den Aufbau einer Community.

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