Archive for the ‘ Social Media Monitoring ’ Category

Die vier grössten Social Media Krisen (4 von 4: Motrin)

4. Montrin

Der Fall Motrin mag in der Schweiz und in Europa wenig bekannt sein, wohl, weil die Kampagne bereits im Keim erstickt wurde. Motrin ist ein Schmerzmittel. Eine Online- und Printkampagne sollte junge Mütter ansprechen, die durch das Tragen ihrer Babys Rücken, Nacken und Schulterschmerzen haben. Der Schuss ging nach hinten raus.

Die Fehler
Der Spot selber (unten das Youtube-Video) hatte sich im Ton vergriffen und das Tragen der Kinder am Körper als „Modeerscheinung“ abgetan, unter welcher die Mütter leiden müssen. Weiterlesen

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Die vier grössten Social Media Krisen (3 von 4: Domino’s Pizza)

3. Domino’s Pizza

Dieser Fall hebt sich von den ersten zwei geschilderten Krisen klar ab. Im Gegenteil zu KitKat und Dell hat Domino im Umgang mit der Krise vieles richtig gemacht. Doch da war es bereits zu spät und die Krise selber in vollem Gang.

Was war passiert? Zwei Angestellt einer US-Filiale fanden es eine super Idee, sich selber zu filmen, wie sie Mozzarella in die Nase stecken, bevor sie diese für Sandwich brauchen. Das davon gemachte Video stellten Sie auf YouTube. Ganz im Sinn eines Viralen effektes begann sich das Video zu verbreiten und auf Twitter und anderen Social Media Kanälen begann eine Diskussion rund um das Video. Weiterlesen

Die vier grössten Social Media Krisen (1 von 4: Dell Hell)

Social Media ist kein Kinderspiel. Bei allen Vorteilen die es bietet, die Stolpersteine sind mindestens so gross. Und ein paar Unternehmen mussten dafür einen hohen Preis bezahlen. Hier das erste der vier grössten Social Media Krisen des letzten Jahrzehnts – und welche Lehren daraus gezogen werden können.

1. Dell Hell
Social Media Neulingen mag dies vielleicht nicht einmal ein Begriff sein, liegt der Zwischenfall doch schon eine Internet-Ewigkeit (es geschah im Jahr 2004) zurück. Doch es ist wohl einer der bedeutensten Web 2.0 Zwischenfälle für ein Unternehmen. Jeff Jarvis, ein Journalist, Professor und Blogger, schreibt seinen Frust über den Kundenservice und die Produkte von Dell nieder (wer darüber nachlesen will, kann dies im Archiv von BuzzMachine machen). Dell belächelt und ignoriert ihn. Was kann ein kleiner Blogger schon bewirken? Doch viele andere teilen sein Schicksal, sind wütend auf Dell und wollen Gerechtigkeit. Die Sache wird viral und schlussendlich erreicht die Story die Massenmedien und das PR und Social Media Debakel ist perfekt. Dell muss ein hohes Lehrgeld bezahlen. Die Verkäufe und die Aktienkurse sinken, das Image ist stark angeschlagen und als (indirekte) Folge davon übernimmt Michael Dell wieder die Unternehmensführung. Weiterlesen

Tool: Social Media Monitoring mit Topsy.com

Topsy erinnert mich von der Aufmachung her an Google. Weisse Startseite mit Suchfeld und Logo.  Sonst hat es wohl nur beschränkt mit dem Internetriesen Google zu tun. Topsy ist ein Startup in San Francisco und bezeichnet sich selber als „realtime search engine powered by the Social Web. Unlike traditional web search engines, Topsy indexes and ranks search results based upon the most influential conversations millions of people are having every day about each specific term“. Und so ist es auch.

Auf der Startseite steht gerade unter trending Topics: „Linkedin launches share button“ – das ich gerade vorher noch gelesen habe. Klickt man darauf, findet man ganz oben auf den Resultaten den Link zu Mashable (wo ich es auch gelesen habe) und den Hinweis, dass es 2059 Mal getwittert wurde. Nur 3 Minuten später, sind es bereits 2087. Aber nochmals ganz von Vorne. Weiterlesen

9 Vorteile von Social Media

Social Media bietet viele Vorteile, vorausgesetzt, man macht es richtig und vermeidet die Fehler, die in „18 Gründe, wieso Social Media nicht funktioniert“ zusammen getragen habe. Schliesslich profitieren tausende Unternehmen bereits vom Einsatz von Twitter, Facebook und anderen Web Communities, wie ein Post auf „Effective Marketing Strategies“ zeigt. Unten die frei übersetzten 6 Gründe und meine Ergänzungen dazu.

1. Publicity generieren: Ohne grossen Einsatz von Mitteln kann über Social Media Aufmerksamkeit generiert werden. Voraussetzung dafür ist, dass das nötige Personal mit den richtigen Skills vorhanden ist. Weiterlesen

Social Media Monitoring

Dass Marken heute im Web ihr eigenes leben führen, ist hoffentlich allen bekannt, wenn es auch nicht von allen gerne gesehen ist. Markenfans machen ihre eigene Werbespots, sie schreiben über die neusten Erfahrungen mit dem Produkt, geben Tips zur Verbesserung usw. Natürlich kommt es auch vor, dass enttäuschte Konsumenten ihrem Ärger luft machen. Z.B. haben enttäuschte iPhone 4 Käufer in den USA über die Empfangsprobleme geschrieben und so die Aufmerksamkeit der Medien auf sich gezogen. Aber auch Apple wurde darauf aufmerksam und hat, naja, sagen wir mal falsch reagiert und die entsprechenden Foreneinträge löschen lassen. Dafür musste Apple jedoch auch wissen, was überhaupt wo über sie geschrieben wird.

Nun, Apple mag da wohl ihre eigene Strategie haben, wohl auch ihre eigene Abteilung, die nur Social Media Monitoring betreibt. Aber nicht alle Firmen können oder wollen sich so etwas leisten. Ein automatisches Monitoring muss hin. Dafür gibt es viele Anbieter. Einer davon ist gratis und heisst Howsocialble.com. Es erlaubt, einen Markennamen einzugeben und erstellt dann eine Übersicht über alle möglichen Social Media Plattformen. So z.B. Twitter, Facebook, Xing, Youtube, Wikipedia etc. Aber auch unbekanntere wie Reddit, Photobucket, Bebo. Und es bezieht auch Suchmaschinen wie Google und Yahoo! mit ein.

Gibt man z.B. Coca Cola ein, so zeigt Howsociable.com an, dass die Getänkemarke ein Twitterscore von 1001, ein Xing Score von 336 und ein Youtube Score von 1868 hat. Auf die einzelnen Score-Felder kann dann geklickt werden, um zu schauen was dahinter steckt. Klickt man bspw. Twitter an, sieht man die Meldungen, die Coca Cola erwähnt haben. Doch nicht überall ist etwas ersichtlich. Klickt man auf Xing, kommt man lediglich zur Anmeldungsseite – man braucht also für einige der Social Media Seiten ein Login, um die Resultate zu sehen.

Keine schlechte Sache, auch wenn ich es nicht schaffte, die Xing-Resultate für Coca-Cola anzuzeigen. Die ganze Sache ist jedoch mehr Momentaufnahme, es sei denn mann will jeden Morgen eine Suche starten und die Resultate vergleichen. Die Site kündet zwar einen Pro-Service an, der Benachrichtigung per E-Mail ermöglicht, welchen Mehrwert dieser bringt, steht jedoch noch in den Sternen. Nun, viel Spass beim Testen.

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