Wieso Social Commerce überbewertet ist

Social Commerce ist einer der meist genannten Social Media Trends für das Jahr 2011. Auch ich habe in meinem Artikel „Medley: Top 10 Social Media Trends in 2011″ bereits darüber berichtet. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto weniger denke ich, dass es Bedingungslos funktioniert. Jedoch muss ich erst eine klare Abgrenzung machen, denn einige Konzepte funktionieren ganz klar. So z.B. das Groupon-Prinzip, wo über Social Media genügend Käufer gesucht werden, um einen Rabatt zu erhalten. Ebenso funktioniert schon seit Jahren das Amazon-Prinzip, d.h. dass Rezensionen anderer Kunden die Unsicherheit reduzieren und so den Kauf erleichtern (oder verhindern). Weiterlesen

Advertisements

Google+, ein Erfahrungsbericht

„Google plus der Facebook killer“, „Google+ und hat schon 10 Mio. Mitglieder“, Google+ dies und das. Eines hat Google mit ihrem Plus sicher geschafft, nämlich die Aufmerksamkeit der Social Media Community auf sich zu ziehen. Auch meine Aufmerksamkeit. Ich wage mal zu sagen, dass ich in der Schweiz zu den „Early Adopters“ von Google plus gehöre. Doch was bringt Google+ eigentlich? Wieso soll man als nicht Social Media „Nerd“ dabei sein? Hier ein Erfahrungsbericht aus meinen ersten Wochen bei Google+. Weiterlesen

Social Media und Innovation

„Open Innovation“ hiess eine Veranstaltung von PwC für Retail & Consumer Good Companies am 31. Juli, an welcher ich anwesend war. Und obwohl das Thema eigentlich Open Innovation war (also Innovationen dank Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern) , war auch Social Media allgegenwärtig. Wieso? Weil gerade Social Media die Entwicklung von Innovationen mit Hilfe der Kunden enorm vereinfacht hat.

Vorteile von Social Innovation
Viel wird auf Blogs und in Fachpublikationen über Kundenbindung durch Kundeninteraktion dank Social Media geschrieben. Der Faktor Innovation wird hingegen oft vernachlässigt. Dabei schlagen Innovationen dank Kundenideen gleich mehrere Fliegen: Weiterlesen

Die vier grössten Social Media Krisen (4 von 4: Motrin)

4. Montrin

Der Fall Motrin mag in der Schweiz und in Europa wenig bekannt sein, wohl, weil die Kampagne bereits im Keim erstickt wurde. Motrin ist ein Schmerzmittel. Eine Online- und Printkampagne sollte junge Mütter ansprechen, die durch das Tragen ihrer Babys Rücken, Nacken und Schulterschmerzen haben. Der Schuss ging nach hinten raus.

Die Fehler
Der Spot selber (unten das Youtube-Video) hatte sich im Ton vergriffen und das Tragen der Kinder am Körper als „Modeerscheinung“ abgetan, unter welcher die Mütter leiden müssen. Weiterlesen

Infografik zu Mobile Marketing

Hier eine sehr spannende Infografik zur Nutzung von Mobilephones von Microsoft Tag. Ein paar Häppchen:

  • Voraussichtlich 2013 wird der mobile Internetaccess die Desktop Internetnutzer überholen
  • 91% nutzen das Mobiltelefon, um zu „Socialisen“
  • Gaming ist die verbreiteste Nutzung des Mobiltelefon
  • 1/3 der Facebooknutzer greifen Mobil zu
  • 1/2 der Twitternutzer twittern Mobil Weiterlesen

facebook erhöht Kosten für Werbung um 40%

Ich finde facebook nicht schlecht, im Gegenteil. Sonst hätte ich keine Artikel zu den Möglichkeiten auf facebook verfasst. Aber facebook hat ein Quasimonopol auf Social Networks und nutzt dieses neustens auch für bezahlte Werbung aus. Gemäss einem Bericht auf Mashable, hat facebook die Kosten pro Click (CPC) um 40% erhöht. Ein solcher Anstieg kann unmöglich durch tiefere Klickraten erklärt werden. Facebook nutzt also sein Quasimonopol im Bereich Social Networks aus, um etwas mehr Ertrag zu generieren.

Apropos CPC, darin schneidet facebook nicht besonders gut ab. Gemäss einem anderen Bericht von Mashable, sind die Click trough rates bei facebook gerade einmal halb so gut wie bei traditionellen Banner ads. Und wie gut der kürzlich erwiesene Brandingeffekt der Onlinewerbung bei den klitzekleinen Werbungen auf facebook ist, darüber möchte ich nicht spekulieren. Besonders bei den ganz jungen sind die Klickraten der Banner mit 0,02% extrem tief. Diese Zielgruppe scheint sich Werbung und Marken stark zu entziehen. Wie ein Bericht auf absatzwirtschaft.de zeigt, sind sie auch nicht daran interessiert, Fan einer Marke zu werden.

Aber um auf den Anfang zurück zu kommen. Facebook hat schlussendlich ein Problem, die über 600 Mio. Nutzer in bare Münzen umzuwandeln. Vielleicht wäre es einträglicher das altbewährte Premium-Prinzip anzuwenden und Firmen für die Company-Websites Premium-Pakete anzubieten, welche dann mehr Funktionen beinhalten.

Social Media Studie Schweiz: ein paar Highlights

Heute wurde in Zürich die von marketagent.com durchgeführte Social Media Studie Schweiz vorgestellt. Der Unterschied zu vielen anderen Studien (wie z.B. der auf Bernet PR veröffentlichten Social Media Studie Schweiz)  ist die Tatsache, dass es sich um eine reine Konsumentenumfrage handelt. Hierführ wurden 1500 Personen zwischen 14 und 65 jeweils 41 offene und geschlossene Fragen gestellt. Im Schnelldurchlauf wurden einige der Resultate präsentiert. Vielleicht ging es deshalb so schnell, weil vor allem die Studie verkauft werden soll, die für doch eher stolze 2400 CHF bei marketagent.com bestellt werden kann (leider habe ich keine Online-Bestellung gefunden, vielleicht kommt dies noch).

Nun, da es so schnell ging, nur ein paar Highlights: Weiterlesen

%d Bloggern gefällt das: