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Onlinewerbung, Mobile-Internet und iPhones legen 2011 weiter zu

In der Schweiz haben 90% der über 14jährigen Zugang zum Internet (gemäss Net-Metrix-Base) und nutzen diesen auch regelmässig. So sind 50% der 15 bis 30 jährigen ausserhalb der Arbeits-/Schulzeit 1-3 Stunden pro Tag im Internet, 23% sogar 3-5 Stunden (Studie von Nestlé und Isopublic). Entsprechend überrascht es nicht, dass im 2011 die Ausgaben für Online Werbung um 15% auf 521 Mio. CHF gestigen ist. Trotzdem ist dies gerade mal 7% des Schweizer Werbemarkts, so im ZipMediaInfo 02/2012. Dementsprechend ist die Diskrepanz wischen Online-Nutzung und Online-Werbung weiterhin ziemlich gross, was für „mutige“ Unternehmen viel Raum bietet, durch verstärkte Online-Werbung mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Noch „mutigere“ können über Mobile-Werbung noch mehr Aufmerksamkeit generieren. Wie die neue Komm-Tech Studie 2012 zeigt, hat die Nutzung des Handy um im Internet zu Surfen seit 2010 um 143% zugenommen. 33% nutzen diese Funktionen. Der Mobile Report von Net-Metrix bestätigt diesen Trend. In der Schweiz sind 2,5 Mio personen mit sogenannten Small Screen Devices (zu SSD gehören internetfähige Mobiltelefone/Smartphones, iPod/PDA/MP3-Player o.ä.) im Internet unterwegs, 1,5 Mio davon (beinahe) täglich. Auch die 400’000 Tablets in der Schweiz werden regelmässig zum Surfen genutzt. 230’000 nutzen diese (fast) täglich fürs Internet.

Unter den genutzten Geräten für den Internetzugang machen die Tablets mit 9% noch wenig aus, jedoch ergab sich ein Plus von 169%. Noch stärker hat nur noch der Zugang über Smartphones zugenommen, +194%. Bei den Handys nutzt jeder 5 Schweizer ein iPhone, das ist ein Plus von 245% gegenüber 2010. Bei den 15 bis 24 jährigen sind es sogar 32% (alle Daten von ZipMediaInfo 3/12)

Was heisst das für Unternehmen? Wer noch kein Digital Marketing Manager hat, sollte dies 2012 definitiv nachholen. Denn wer nur auf TV und Print setzt, verliert ziemlich viel Aufmerksamkeit. Zudem ist es höchste Zeit, sich Gedanken zu Mobile zu machen. Es muss nicht immer gleich ein App sein (denn 54% der Apps generieren keine 1000 Downloads). Unternehmen sollten mit Mobile-Werbung experimentieren, solange der Zug noch nicht ganz abgefahren ist.

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